MCPO Hunter Phillips - SEC/CXO - Log 03 - 2019.7



  • Hauptpersonen: Garett O’ Neil
    Nebenpersonen: Admiral, Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes
    Wörter: 696

    Sternenflotten-Akademie - Campus - Büro der Sec in der Akademie

    Der Tag begann wieder mal mit der üblichen Routine. Diese Lebensweise hatte ich wirklich schätzen gelernt, sie war so wunderbar lebensverlängernd und stressfrei, die einzige Aufregung des Tages war das Phasertraining mit Garret. Ja ich habe mir angewöhnt das lieber mit dem Jungen zusammen zu machen, es ist wesentlich stressfreier, wenn ich gleich eingreifen kann. Als es knallte und jemand an mir vorbei rumpelte und meinen Tisch mitnahm, war ich dann doch aus den Gedanken gerissen. Garrett, wer sonst, wenn man an den Typen denkt, der ist wie der Leibhaftige. Etwas schockiert stand ich da, schaute ihn immer noch verblüfft an und er hatte ein Pad in der Hand, was er auf den Schreibtisch ablegte.

    Also nahm ich mir meine Kaffeetasse, weswegen ich eigentlich mitten im Raum stand und setzte mich an meinen Schreibtisch. Ich gebe zu ich war etwas neugierig als ich das Pad startete und war nicht erstaunt, ein Versetzungsgesuch vorzufinden. Die Akademie war nichts für einen Halbklingonen , einfach zu langweilig und mehr für weniger agile und aggressive Wesen geeignet. Schon beim ersten Überflug konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Bevor er mir entwischte, pfiff ich ihn zurück. Schaute ihn ganz ernst an las noch mal im Pad nach und fragte ihn ob das sein Ernst sei. Als er es bejahte, erinnerte ich in an das Training und schickte ihn zum Dienst. Sobald die Tür zu war bekam ich erstmal einen Lachkrampf.
    Zuerst war meine Routine dran, dann fiel mir sein Pad wieder in die Hände.

    Wenn Klingonen eines sind, dann Krieger und da war Garret Vollblut. Hab ich gar nichts dagegen, aber Krieger die Poetisch werden und sich damit bewerben, sind nicht auf der Lieblingsliste für gute Jobs. Also musste ich ran, ich wusste was der Junge konnte und für die Feinheiten nahm mir deshalb meinen Lebenslauf zur Hilfe. Pads sind eine wunderbare Sache, man nimmt seine Daten und kopiert sie. Verändert die Daten auf den anderem Text und man hat sämtliche Fakten gut sortiert.Also schrieb ich Garrets Lebenslauf mit Bewerbung unter meine eigene Vorlage. Er hatte doch einen anderen Lebensweg wie ich und es war ein etwas größere Tüftelei. Aber ich habe es geschafft und glücklich wollte ich die Bewerbung von Garett speichern, als eine dringende Mail betreffend des Phasertrainings reinschneite. Es würde ein großes Training der Seceinheiten werden, da ein Admiral zu Besuch war. Toll Schaulaufen für Vollidioten wie ich das liebte. Hätte der Typ nicht einen anderen Tag für seinen Spleen einplanen können?
    Als ich Garret wegen der Trainingsänderung Bescheid sagte, erinnerte er mich an seine Bewerbung. Ich schickte das Schreiben ab und bestätigte die Weitergabe.

    Training, Kampfbahn Akademie

    Ein gutes hat diese Änderung des Trainings ja, ich konnte an meiner Kondition arbeiten. Und wie ich bemerkte war ich im Sparring auch noch gut in Form. Zumindest habe ich mir Garett mit seiner Lieblingswaffe erspart. Mein Gegner war ein reinrassiger Mensch und der ging schnell und gepflegt zu Boden. Ok gepflegt... es ist nicht gut wenn ich alter Mann genannt werde. Ich glaube der Jungspund hat sich das jetzt sehr gut eingeprägt.
    Es verlief sogar sehr routiniert bis zum Stromausfall.

    Ärgernis eins er war beim Einsatztraining mit den Phasern. Nummer zwei Garett bekam danach einen Tobsuchtsanfall, wegen seiner Scoreliste. Und drittens hatte erwegen eine Vulkanierin umgenietet. Und der Admiral der mir schleimend Honig ums Maul schmieren wollte, war die Sahnehaube auf das Ärgernis. Ok er hat solange geschleimt, dass ich ihm nun einen Bericht über den Vorfall anfertigen durfte. Das dürfen hätte ich dem Kerl am liebsten sonst wo hingeschoben. Mir ist es egal, ob er mich kannte, wie gut mein Ruf war und stolz er ist, dass ein verdienter Veteran in seinen Reihen gut ankam. Ich bin Security, kein Yeoman!

    Zu Hause

    Am Schluß war ich so spät dran, dass ich meinen heißgeliebten Abschluß in meiner Bar nicht wahrnehmen konnte. Rate mal, ja der Admiral und sein Besuch hatten es sich dort gemütlich gemacht. Also raus, bevor er mich erkannte und nach Hause. Also sitze ich nun hier in meiner aufgeräumten Wohnung rum und der echte Scotch war nach gestern alle. Das Syntherol war eindeutig nicht der passende Ersatz.


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