PO1 Garret O'Neal - SEC - Log 10 - 2019.8



  • Hauptpersonen: EVA Team
    Nebenpersonen: Gesamte Crew
    Wörter: 937

    Persönliches Logbuch O'Neil

    Shuttle

    Nachdem unsere Commander einen auf Superheldin gemacht hatte, war die Sache irgendwie klar: Die Frau ist definitiv von Sektion 31. Die Gerüchte mussten stimmen. Wer sonst konnte so eine Ausbildung haben? Ich fange an, die Geschichten zu glauben, dass da ein anderer Wind wehte. Kein Wunder dass ich nicht einmal den Hauch einer Chance gegen die Dame hatte. Ich begann mir ernsthafte Sorgen um unsere Mission zu machen während ich mein Training noch härter als sonst und ernster als todernst nahm.

    Wenn ich mir die weitere Mission andenke... ein Schiff das wir retten mussten. Ich wurde immer nervöser. So wie Hunter mir die Sache mit dem Artefakt erklärt hatte, war das offenbar die einzige Chance unsere Leute da heil durch zu bringen. Ich sehe keinen Grund dass irgendjemand in Vergessenheit geraten oder nicht in die heiligen Hallen kommen sollte. Und wenn ich die einzeln dort hin zu tragen hatte. Ich meine - wenn jemand unehrenhaft stirbt, lag es womöglich an Unfällen. Also musste ich so ehrenhaft wie möglich für die ganze Gruppe kämpfen, da ich nicht davon ausgehen durfte, dass die Techniker auch dort aufschlug.

    Es war ruhig auf dem Shuttle. Niemand wagte es laut zu sein. Nur ab und an war ein Seufzen zu hören, da niemand seit der Sprengung unserer Tarnung auch nur ein Auge zu getan hatte. Also ging ich im Raum auf und ab um mich einigermaßen zu beruhigen. Doch so wird das nichts. Ich musste es also wagen. Sollte ich die Leute rufen? Ich war so angespannt dass meine Stimme versagte - also kreiste ich kurz den Arm und signalisierte den Leuten durch das der Security gebräuchliche Zeichen das Sammeln um mich. Alle die nichts zu tun hatten kamen langsam heran und ich hoffte etwas Stimme zusammen zu bekommen.

    Ich begann zu erzählen, dass mir jeder der Einzelnen hier am Herzen lag und es mir bewusst war, dass nicht jeder kämpfen konnte wie es die Großen taten. Die Security waren die Ersten, die sich hinsetzen, als ich die Geschichte von den alten Göttern Smith und Wesson erzählte. Ich versuchte sie so genau wie möglich zu beschreiben, so wie sie in meiner klingonischen Seele eingebrannt waren. Als ich bei den Ausführungen beim Thema Ehre war, tat mir schon fast die Hand weh, mit der ich das Artefakt hielt... und zwar seit Hunter es mir in die Hand gedrückt hatte.

    Die Geschichte schien die anwesenden Leuten sehr zu bewegen. Selbst Hunter hatte Tränen in den Augen. Ich bot ihm den Arm dar und zog ihn auf die Beine, da ich ihn natürlich ins rechte Licht zu rücken hatte. Das war Ehrensache, seine Kämpfe bei den Marines zu huldigen. Vulkanier saßen da, mit steinerner Mine. Die kleine Andorianerin hörte mit bebenden Antennen zu.

    Nachdem ich die Geschichten geendet hatte, war es Zeit die Leute zusammen zu rufen und den Schutz des Artefakts zu erklären. Zugegeben, mir war nicht wohl bei der Sache, da ich die Geheimhaltung die mir mein Freund anvertraute so schnell mit der von ihm gewährten Ausnahme auflösen musste. Ich knurrte um das Gefühl loszuwerden und stellte das Artefakt vor mich hin und sofort wurde mein Chef sehr still und andächtig. Langsam sank er auf eine Kiste hin und blickte in die Runde, die gespannt darauf warteten, wie es weiterging. Ich rezitierte langsam den Zauber "Wir sind die Schatten und der Rauch. Wir erheben uns. Wir sind die Geister der Nacht."

    Dieser Spruch war es, der beim Auftragen genutzt werden musste. Das schärfte ich der Gruppe ein und machte den ersten Schritt und gab das Artefakt an Hunter weiter, der es mir gleich tat. Man sah an seiner grimmigen Miene, wie ernst es ihm war - und so kam es, dass selbst die Commander, als sie zu uns stieß um uns zu sagen, dass wir in Kürze das Schiff in Reichweite haben würden das Ritual mit uns mitmachte und sich die Streifen ins Gesicht machte.

    Zugegeben, es hat schon etwas Eigenes, dass das Zeug das die Welt oder einem zumindest den Hintern rettet immer sehr alt ist. Aber das muss wohl so sein.

    Sobald wir in Reichweite des Schiffes waren, wurde es noch stiller als es schon war. Nur noch ein kräftiges Rauschen der Steuertriebwerke, welche uns auf Transporterreichweite brachten und die erste Abtastung ermöglichten. Leider - so der Bericht aus dem Cockpit, war das Schiff im Moment noch nicht scanbar, da es zu starke Störungen gab. Was das auch immer heißen mag, für mich hieß es Lock and load. Hunter teilte mich dem Aussenteam zu, Travis, die Andorianerin und ein paar Techniker um die Sache vor Ort zu inspizieren. Dann sollte die Probe auf das Exempel kommen: Wir beamten auf die Außenhülle des Schiffs und aktivierten die Gravitationsstiefel und bahnten unseren Weg ins Innere des schwer beschädigten Schiffs. Wer auch immer das getan hatte, musste dafür büßen.

    USS Pyrrhus

    Lampe am Handgelenk, Phaser im Anschlag war ich der Erste, der in die Dunkelheit stieg und sich erstmal das Schienbein an einer Kiste anschlug. War ja klar dass das mir passierte. Nach einem kurzen Blick gab ich das Zeichen, dass die nächste Person kommen konnte, während ich die Tür der Schleuse, durch die wir in das Innere kommen wollten im Auge behielt. Mein Klingone erwachte und ich deaktivierte erstmal die Gravitationsstiefel indem ich mit dem Fuß irgendwo anstieß. Durch das neu gewonnene Tempo und die Freiheit drückte ich mich natürlich in aller Eile weiter nach innen und glitt wie ein Raubtier weiter im Gang. Zugegeben, ein unelegantes, aber sehr gefährliches Raubtier das unter dem Schutz von Smith und Wesson alles was sich ihm in den Weg stellen wollte zermalmen würde. So wie zum Beispiel eine Tür.


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