PO3 Raschkralle - TEC - Log 02 - 2019.10



  • Hauptpersonen: Garret O`Neil, Delila Vatak, Shtaar Zh'athyhliss, Hunter Phillips
    Nebenpersonen: gesamte Crew
    Wörter: 685

    Im Shuttle

    Nachdem die Sprengung mehr oder weniger erfolgreich von statten ging, kam nun das Auffinden unseres Ziel an die Reihe. Da diese Aufgabe unsere neue Leitung, Asu glaube ich, und ein anderer Techniker schon übernommen hatten, hielt ich mich etwas im Hintergrund. Was für mich unauffällige Schlafplatzsuche hieß. Die Medizinerin saß geknickt auf einer Truhe und da ich sehr wohl gemerkt hatte, dass die kleinen fliegenden Binden ihr wohl mehr bedeutet haben mussten, blieb ich wohl weißlich auf Abstand. Allerdings waren hinten in der Ecke mehr Truhen und ich wusste da eine davon sicher leer oder sehr schnell leer sein würde. Der richtige Platz für kleine Katzen, die nicht auffallen wollen.

    An der Ecke angekommen, schaute ich mich unauffällig um und inspizierte die Truhen, 2 schob ich wieder richtig an die Wand, damit es ordentlich aussah und die eine leere stellte ich unauffällig daneben, schlüpfte erleichtert hinein und legt den Deckel drauf. Ja das war eine gute Idee.

    Ich wachte auf, als sich Unruhe im Shuttle breit machte, vorsichtig schob ich den Deckel etwas auf die Seite und inspizierte die Lage. Hunter stand vorne und teilte Leute zur Inspektion des Schiffes ein, also schlüpfte ich unauffällig aus meinem Versteck und mischte mich unter die Leute. Als sein Blick auf mich viel, stockte dieser kurz um dann weiter zu wandern. Ist ihm etwas aufgefallen? Ich beschloss die Ruhe selbst zu spielen und blieb ruhig stehen. Als das Aussenteam eingeteilt war, erkannte ich wo mein Platz war und spazierte zur Teleporterkontrolle. Einer muss ja die Leute erfasst halten und notfalls rasch heraus holen.

    Meine Lieblingsarbeit. Du siehst die Personen nur als Punkte, wenn es koordiniert läuft rennt ein Punkt hinter dem anderen her. Da kann ich mich völlig konzentrieren und wenn wie hier auch noch der Befehl bei Bedarf zum Beamen besteht, macht mir das wirklich Spaß.

    Nun begann meine Warterei. Der erste Punkt war völlig unkoordiniert, zischte vor, schien wo abzuprallen und flutschte dann wieder weiter nach vorne. Der Rest folgte gewohnt langsamer und in geordneter Reihe. War lustig anzusehen und irgendwie hatte ich das Gefühl genau zu wissen wer dieser besagte Punkt war. Spielerisch tatschte ich zwischendurch auf den Punkt, lustig war wenn ich versuchte den Weg zu verfolgen und dann der Punkt stehen blieb, nur um noch schneller nach vorne zu wandern.

    Als der Ruf zum Beamen der Mediziner kam, brach ich meinen persönlichen Rekord im erfassen, wow ich werde echt immer besser. Allerdings wunderte ich mich das der Rest noch drüben blieb. Gab sicher gute Gründe dafür.

    Als sich die Gruppe der Punkte weiter bewegte, folgte ich ihnen und blieb konzentriert. Zum Abschluss holte ich den Rest ebenso schnell beim Befehl raus.
    Allerdings bekam ich ein großes Grinsen, einer stand völlig besudelt da, kein einziger weißer Fleck am Anzug, voller Schmieröl, Hydraulikflüssigkeit und dem Geruch nach noch viel mehr ungutes Zeug. Dafür wurde er mit Anzug unter die Dusche gestellt. Als er dann fast nackt und dreckig zurückkam, war mir klar, dass er noch eine Dusche vor sich hatte.

    Was ich allerdings dann bemerkte fand ich süß: Er ging zu der kleinen Blauen, und mir wehte sein Geruch an die Nase. Als ich die Szene weiter beobachtete ging mir ein Licht auf: die waren ein Paar. Den Geruch erkannte ich sofort wieder, hatte ihn ja beim Jagen gut in der Nase und das gekuschel war sehr aussagekräftig. Ok da musste ich aufpassen, Geschenke anderer zerstört man nicht. Er war ein echt netter Kerl, die Medizinerin hatte Glück, er wusste was sie brauchte. Ich beschloss ihr nachher zu sagen, dass ihr Herzmann nie in Gefahr war, weil ich ziemlich gut auf meinem Gebiet bin.

    Hinter meinem Rücken hörte ich dann Phillips, der sehr laut und bestimmt sagte, dass der Commander geweckt werden sollte. Mit dem Ton im Ohr machte ich mich sofort auf den Weg zu ihrer Koje, klopfte höflich an und machte Meldung, dass sie gebraucht wird. Als sie herauskam, und das wirklich schnell, beschloss ich dass sie wohl schon gewartet hatte. Ich folgte ihr unauffällig, mal sehen was die Gruppe im Schiff vorgefunden hatte. Wenn ich mal jemanden höre und auch noch verstehe was derjenige will, wird es jetzt wirklich interessant.


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