CMN Misha Nikolaevich Koshkin - TEC - Log 06 - 2019.11



  • Hauptpersonen: O'Neal, Asu
    Nebenpersonen: Vatak
    Wörter: 595

    Shuttle

    Nachdem ich die Uniform von O'Neal fertig hatte, sah ich ihn schon wieder suchend im Shuttle herumtigern. Ich ging auf ihn zu und fragte ihn, um nochmal ganz sicher zu sein nach seinem Namen und nannte ihm auch nochmal meinen Vornamen - auch wenn sich bei seinem Anblick und den zusammengezogenen Augenbrauen mein Magen zu krampfen begann. Klingonen können sowas von Unberechenbar sein.

    Um ihm zumindest die Hände ruhig zu stellen, drückte ich ihm seine fertige Uniform in diese und fragte ihn, wo das Problem lag und es brach aus ihm hervor, dass sein Chef ziemlich unter Stress stand. Es folgte eine Rede von irgendeinem Teufel, der von Hunter Besitz ergreifen wolle, Smith und Wesson, einem Teddy und ein Haufen Schimpfwörter, die ich hier nicht extra zu wiederholen brauche. Dann drehte sich der Klingone um und suchte schimpfend weiter.

    Als ich einen Schritt machen wollte, um in Richtung Essen zu gehen wollte, stieß mein Fuß gegen das gesuchte Plüschtier. Schon wieder. Ein Griff und ich hatte das Tierchen und einen Geistesbliz: Ein Peilsender musste her.

    Da unsere Frachtkisten alle gechipt waren, damit sie automatisch verarbeitet werden konnten, enthielten die Label einen Chip, der genau meinen Anforderungen entsprach. Mit etwas Fingerspitzengefühl konnte ich den Aufkleber von einer Packung Kampfrationen abschälen und hatte was ich brauchte. Ein paar Handgriffe noch und schon war der Sender fertig. Schnell rollte ich den Aufkleber zusammen und stopfte ihn in den Bären. Ein kurzer Test mit dem Trikorder ergab einen famosen Peilsender der das Problem lösen konnte.

    Da O'Neal noch suchte, huschte ich zu ihm und tippte ihm auf die Schulter und erklärte ihm kurz, dass man doch einen Peilsender realisieren könne. Mit einer rein passiven Induktionsspule war er nur für Leute auffindbar, die mit entsprechenden Frequenzen sendeten, die in der Spule Energie erzeugte was wiederum zum Betrieb eines schwachen Schwingkreises genutzt werden könne. Wie dem auch sei, der Klingone schien von meinen Ausführungen so überhaupt nichts zu verstehen, wie sein Gesicht zeigte.

    Seufzend nahm ich ihm den Teddy unter Protest weg und zog den Trikorder hervor und demonstrierte ihm das kleine Wunder. Strahlend klopfte er mir auf die Schulter. Offenbar hatte ich hier ein weiteres Problem gelöst.

    USS Pyrrhus

    Der Anflug auf die USS Pyrrhus und die Landung im Hangar war eine Sache, aber unsere Commander eine Andere. Sie war, nach gerade mal einer Stunde schon wieder auf den Beinen und koordinierte Dinge. Die Frau ist mir unheimlich.

    Umso mehr freute ich mich deshalb die Aufmerksamkeit, die mir Asu zukommen lies - ein Trip aus dem Shuttle. Eine Gelegenheit mir die Beine zu vertreten!

    Gemeinsam mit einem kleinen Team legten wir die Energieversorgung für die Antimaterie-Tanks der Pyrrhus um sie zu sichern. Ich kann garnicht beschreiben, wie gut es sich anfühlt, endlich mal ein paar Schritte zu laufen. Trotz mühsamem Tempo mit den EVA Anzügen war es irgendwie eine Wohltat.

    Die Sicherung der Tanks, so wie Asu unsere Mission beschrieb war eigentlich nur eine Energieleitung zu verlegen. Klar, das war ein Provisorium, aber es verschaffte uns Zeit um dem Problem mit der Energieversorgung generell auf den Grund zu gehen.

    Shuttle

    Nachdem wir wieder auf dem Shuttle waren, trommelte Asu alle Techniker zusammen um die Lage zu besprechen. Sie war in dieser Hinsicht so rücksichtsvoll wie ein Dampfhammer und hielt dabei nicht mit dem Fakt zurück, dass die Sicherheit uns bei unseren Aufgaben im Weg herumstehen muss um uns zu sichern, da wir noch keine andere Möglichkeit hatten um uns halbwegs zu schützen.

    Als sie ihre Rede mit "Bei Smith und Wesson" schloss, musste ich innerlich lachen.


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