PO3 Raschkralle - TEC - Log 03 - 2019.11



  • Hauptpersonen: Shtaar Zh`athyhliss,
    Nebenpersonen: Asu, gesamte Crew

    Wörter: 491

    Im Shuttle

    Der nächste Dienst und ich stand am Teleporter bereit. Der Außendienst kam für mich nicht in Frage, da ich zu klein für die herkömmlichen Anzüge war. Als ich die Medizinerin in meiner Nähe bemerkte, war ich echt erstaunt. Ich bin nicht dafür bekannt, sehr gesprächig zu sein, ja das hatte sich sogar schon hier rumgesprochen. Nach einiger Zeit war die Ärztin immer noch da, aber sie sprach mich einfach nicht an. Himmel, dass ging jetzt aber auch nicht. Also fing ich eben an, und sprach sie auf das Thema an, wo ich wusste, dass es interessant für sie war. Ihr Herzensmann. Baff erstaunt bemerkte ich dass es funktionierte, ich verstand diese Frau sogar sehr gut und ihre Stimmte war sehr melodiös, Ja es machte mir sogar Spaß mit ihr zu reden, zwischendurch stupste sie mich an wenn jemand etwas von mir wollte, damit ich ihn hören konnte. Als ein Trampel mir was von ganz hinten etwas zu rief, wiederholte sie, ohne das ich darum bitten musste. Es erleichterte mir den Umgang enorm.

    Ja, das gefiel mir, ebenso merkte ich den Drang fast zu schnurren. So gut fand ich das und es gefiel mir. Und das schönste, die Frau war lustig und hatte guten Humor. Ich durfte sie nur nicht zu lang direkt ansehen, da ihre Antennen sich gerade bei lebhaften Passagen, ständig leicht bewegten und ich merkte, wie ich danach grabschen wollte. Dann lieber Punkte auf dem Bildschirm fangen.

    Als meine Schicht zu Ende ging, merkte ich wie sehr Unterhaltungen und Geplauder ermüden. Nach ein paar kurzen unauffälligen Blicken steuerte ich deshalb meine Kiste an um dort ein Nickerchen zu halten. Schlechte Idee wie ich nach einiger Zeit heraus fand. Jemand benutze die Kiste als Sitzgelegenheit und stiess immer wieder leicht mit den Fuß gegen die Wand, das war mehr als nervig und tat mir richtig in den Ohren weh. Gerade als ich schon aus lauter Verzweiflung gegen den Deckel klopfen wollte, stand der Mann auf und ging wohl weg.

    Ich öffnete die Kiste unauffällig und schlüpfte raus. Für ein extra Schläfchen musste ich mir echt etwas anderes aussuchen. Ich war noch am Suchen als Asu, meine Leiterin, hereingestürmt kam und sofort im Cockpit verschwand. Prompt stellte ich mich zu Shtaar. Vielleicht erzählte sie mir was gesprochen wurde, den Neugier ist ein Hund, wenn man nicht alles verstehen kann. Es war ein Name der wiederholt fiel, den kannte ich aber nicht. Die Medizinerin allerdings schon. Anscheinend ging es um Alkohol, den Typen und ein demoliertes Shuttle, dass die Technikerin wohl kannte. Was mich verwunderte war der Umstand dass der Typ gar nicht an Bord war und trotzdem so stark für Unruhe sorgte. Als Asu raus kam erzählte mir die Medizinerin, was sie über den Kerl wusste und ich war wiedermal erstaunt, wie sich ihre Stimmlage verändern konnte. Der Rest war mir erstmal ziemlich egal. Dafür hatte ich wohl sowas wie eine Freundin gefunden. Das Leben ist seltsam.


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