MCPO Hunter Phillips - SEC/CXO - Log 10 - 2019.11



  • Hauptpersonen: CMD Delila Vatak, Garret O`Neil, Asu
    Nebenpersonen: Komplete Crew

    Wörter: 780

    Shuttle

    Ich weiß nicht was mit mir los ist, aber ich glaube ich werde verrückt. Heute war beim Aufwachen wieder der vermaledeite Teddy in meinen Armen. Das kann kein Zufall mehr sein, ich scheine ihn mir im Schlaf zu holen, also wird er ab jetzt außerhalb meines Schlafplatzes aufgehoben, geht nicht an, dass mich einer mit Bären im Arm beim Schlafen erwischt. Erstmal muss ich ein unauffälliges sicheres Plätzchen finden. Sollte auf dem Shuttle nun ja kein Problem darstellen.

    Etwas beruhigter machte ich mich dann auf den Weg zu meinen Dienst .Zuerst kam der Commander dran und verteilte die weiteren Aufgaben, ich sollte den Technikern Schutz zu weisen. Bei meinen kurzen Gesprächen mit diesen, stellte ich fest, dass ich ein kleines Klingonenproblem hatte, ein halbes zumindest. Der Junge ging mit seiner Art, allen auf den Deckel. Und Smith und Wesson trugen eher noch zur Unruhe bei, oder der alte Tarn-Stift. Je nachdem wie Mann es sehen wollte.

    Unter der Zuteilung hatte ich eine Idee, also behielt ich nicht nur Garret, sondern auch die Vulkanierin bei mir. Den Rest verteilte ich nach Zufall, da gab es eh nie Probleme und wenn, war ein schneller Tausch, kein Problem. An der Miene des Jungen konnte ich feststellen, dass es ihm nicht gefiel ausgeschlossen zu sein. Also ging ich mit Fingerspitzengefühl für Klingonen an die Sache ran. Sonderauftrag, er ist dafür der beste Mann und da sich keiner allein auf dem Schiff bewegen sollte, zur Sicherheit, bekommt er ein zuverlässiges Mitglied der Sec an die Seite. Ich konnte ja nicht, ich hatte die Koordination.

    Garrets stolz geschwellte Brust, zeigte mir, dass ich den richtigen Ton getroffen hatte, dass einzige was mich stutzig machte war das Gesicht der Vulkanierin. Ich dachte ich hätte Züge von Unglauben und dann Erleichterung gesehen. Allerdings war ihr Gesicht als ich mich ihr zu wandte, völlig Ausdruckslos. Ich erklärte ihnen dass in den Lagerbereichen und Gängen die Kisten, Munitionsschränke und alle anderen Schränke und Regale inspiziert und ungewöhnliche Funde sowie sämtliche Waffen aufs Shuttle gebracht werden sollten. Die beiden nickten und damit waren sie entlassen.

    Unterwegs traf ich den Commander und ich sorgte dafür, dass sie erstmal die dringend benötigte Ruhe bekam, sie hatte als einzige noch keine ausreichende Schlafzeit gehabt. Als das erledigt war blieb ich vor Ort und der Ansprechpartner bei Problemen. Und das größte mein Teddy-Problem nahm ich sehr schnell in Angriff. Zum Schluss hatte ich den geeigneten Ort gefunden. Unauffällig genug, damit er verborgen blieb, aber offen genug damit ich ihn notfalls sehen konnte. Er hing dann beim Kontrollpult zwischen zwei Geräten und war somit für für unaufmerksame Mitglieder unsichtbar.

    Nachtrag:

    Als der Commander von ihrer Ruhezeit wieder auftauchte holte ich mir eine Ration zum Feierabend und fragte sie ob sie Änderungen bei der zu- bzw Aufteilung der Sicherheit wünschte. Sie verneinte und ich machte mich an mein Essen. Danach füllte ich noch ein paar Unterlagen über die Crew für mich aus, damit ich ungefähr wusste mit wem ich es zu tun hatte. Würde später bei Beurteilungen helfen. Die Commander ihrerseits tippte auf einem Terminal herum.

    Mitten in der Arbeit knallte eine leere Flasche vor mir auf den Pult und eine sehr wütende Technikerin schob sich in mein Blickfeld. Die Flaschen kannte ich und mir fiel dazu nur ein Name ein. "Perry!" entfuhr es mir, was die Technikerin bejahte und mir erklärte, dass hier ein Shuttle wäre, dass sie nur zu gut kannte. Mitten in der Ausführung wurde sie allerdings unterbrochen und der Commander griff ein. Ich lies sie erklären und bestätigte ihre Erklärung und brachte noch ein paar eigene Erfahrungen mit den Flaschen und der betreffenden Person ein.

    Die Commander schickte Lt.Jg Asu erstmal los um sich Essen zu holen, damit wir dann in Ruhe über ihren Verdacht einer Verschwörung sprechen konnten. Ich war sofort bereit zuzugeben, dass der Fund der Flasche ungewöhnlich war - aber was das mit unserer jetzigen Mission zu tun hatte verschloss sich mir. Nachdem Asu, diesmal erheblich gefasster und eher mit vulkanischer Ruhe berichtete, hörte ich aufmerksam zu.

    Wir behielten nun einfach die Ruhe, würden mehr beobachten, ich würde auch meine beiden Secs, mit ihrem Sonderauftrag noch genauer instruieren und erstmal abwarten. Für eine Verschwörung gab es bis jetzt keine Anhaltspunkte. Allerdings war für mich die Technikerin, eine der Personen, die mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen stand und die Flasche war einfach ein starkes Indiz, das sich keiner von uns nur einbildete. Aber eines muss hier mal gesagt sein, der Stress hier wird uns noch irgendwann umbringen, wenn schon stoische Vulkanier sich aufregen konnten..

    Da meine Ruhezeit nun anbrach linste ich unauffällig zum Teddy, der immer noch in seinen Versteck hing und verabschiedete mich.


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